
Source-Komponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „A/B/C/D“, um die Source auszuwählen, die du bearbeiten willst.
Die Parameter in diesem Bereich werden angezeigt, wenn die Taste „Spectral“ auf einer Source-Unterseite aktiv ist. Zwei Alchemy-Spektralelement-Effekt-Units sind in der unteren Hälfte der auf der Source-Unterseite angezeigten Spektralparameter verfügbar.
Hinweis: Du musst zuerst einen Sample-Import mit einer Spektralanalyse ausführen oder im Bearbeitungsfenster „Spectral“ zeichnen, bevor du die Parameter der Spektral-Engine verwenden kannst. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Importübersicht und Alchemy-Bearbeitungsfenster „Spectral“.
Bei der Spektral-Resynthese wird das sich ändernde Frequenzspektrum eines Signals analysiert und versucht, diese Spektralcharakteristika zu reproduzieren. In Alchemy wird das hörbare Spektrum eines Signals in eine große Anzahl von Spektral-Bins zerlegt. Die Energieverteilung auf diese Bins wird analysiert und der Sound reproduziert, indem jedes Spektral-Bin mit dem erforderlichen Signalanteil gefüllt wird, entweder mithilfe von Sinuswellen oder gefiltertem Rauschen. Die Ergebnisse werden dann summiert.

Taste „On/Off“: Aktiviere bzw. deaktiviere das Spektralelement in der Source. Dies kann nützlich sein, wenn eine Audiodatei im Modus „Add+Spec“ importiert wurde und sowohl die Additiv- als auch Spektral-Engines verwendet werden, um unterschiedliche Aspekte des Sounds zu reproduzieren. Verwende die Taste „On/Off“, um einen der Bereiche zu deaktivieren, wenn du die Additiv- oder Spektralkomponente isoliert hören willst.
Taste „Pitch/Noise“: Verwende „Pitch“, um Spektral-Bins mit Sinuswellen zu füllen. Verwende „Noise“, um Spektral-Bins mit gefiltertem Rauschen zu füllen. Der gewählte Audioimportmodus ändert automatisch den Status dieser Tasten. Du kannst dies jedoch den Anforderungen des Sounds entsprechend ändern.
Spectral import: Aktiviert nur das Spektralelement und stellt den Modus auf „Pitch“ ein. Die Spektral-Bins werden mit Sinuswellen gefüllt, was grundsätzlich die beste Wahl ist, um das vollständige Originalsignal zu reproduzieren. Der Modus „Noise“ kann nützlich sein, um beispielsweise normale Sprache in Geflüster zu transformieren.
Add+Spec import: Aktiviert sowohl die Additiv- als auch die Spektral-Engine. Die Spektral-Engine wird nur verwendet, um lautere Aspekte des Sounds zu reproduzieren, weil dies keine Stärke der Additiv-Resynthese ist. In diesem Fall wird der Modus auf „Noise“ eingestellt.
Drehregler „Volume“: Legt den Output-Pegel des Spektralelements innerhalb der Source fest. Wenn mehrere Elemente in einer Source verwendet werden, verwende diese Steuerung, um den relativen Pegel der Spektralkomponente festzulegen.
Drehregler „Low Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale über dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale unter dieser Frequenz werden abgeschnitten.
Drehregler „High Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale unter dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale über dieser Frequenz werden abgeschnitten.
Der Parameter „Low Cut“ und „High Cut“ arbeiten zusammen als Bandpass-Filter. Signale, die in die beiden Cutoff-Bereiche fallen, werden durchgelassen.